Eine kurze Reise zu den Wurzeln des Jazz

img-669Kurt Pahlen schreibt in der Veröffentlichung „Die große Geschichte der Musik“, dass es ohne Sklaverei in den USA keinen Jazz gegeben hätte. Ob man dies so stehen lassen kann muss jeder selbst beurteilen.

Tatsache ist, dass viele Fragen zu den Wurzeln der Jazzmusik gestellt und auch beantwortet wurden, diese Antworten aber oftmals zu vielen weiteren Fragen führten, deren Antworten wiederum für mehr Verwirrung als Klarheit sorgten.

Als unbestritten gilt, dass der Jazz aus der traditionellen Straßenmusik der USA sich entwickelte. Dabei muss man wissen, dass Straßenmusik in den USA anders war als bei uns. Sie hat ihren Ursprung im tiefen Süden der Staaten. Hier waren es zumeist Brass Bands und Marschkapellen, die zu vielen verschiedenen Anlässen für musikalische Unterhaltung sorgen. Die schwarzen Brass Bands aus New Orleans setzten hierbei zumeist auf bluesige und kreolische Musik, welche mit den Einflüssen traditioneller europäischer Musik verbunden wurden.

Die Musik die so entstand bediente sich der einfachen Viertel-Takte. Allerdings hatten diese Kompositionen starre Regeln und ließen wenig Raum für Improvisationen. Heute wird diese Musik unter dem Namen „Archaischer Jazz“ eingeordnet.

Pianisten nahmen das Schema der Brass Bands auf und gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand der Ragtime. Mit der linken Hand spielte man den durchgehenden Rhythmus nach strengen Vorgaben, während mit rechts die Melodie über den Viertelbeat gelegt wurde.

Dem Ragtime fehlte jedoch immer noch die Freiheit der Improvisation, auch wenn es schon Variationen gab. Die Improvisationskunst wurde irgendwann in den ersten 15 Jahren des 20. Jahrhunderts unter dem Einfluss verschiedenen Musiker entwickelt. Neben New Orleans war vor allem die Musikszene in Memphis eine der treibenden Kräfte dieses neuen Stils.

Das Wort „Jazz“ wurde interessanterweise zum ersten Mal in Verbindung mit Baseball verwendet. Ein Zeitungsreporter kritisierte das Team der San Francisco Seals, dass diese ihren „Jazz“ verloren hätten und nicht wüssten, wie sie diesen wiedererlangen könnten. Publish after:”sie diesen wiedererlangen könnten.”
Heute ist Jazz in vielen Teilen der Welt Teil der Alltagskultur geworden und aus dem umfangreichen Musikangebot von Clubs, Radiostationen, Fernsehsendern und dem Internet nicht mehr wegzudenken. Jazzmusik ist in der Unterhaltungsindustrie fest verwurzelt und sogar Online-Spielcasinos wie JackpotCity app setzen Jazzmusik bei bestimmten Slotmaschinen ein, oder haben gleich ganze Slots der Jazzmusik, ihren bekanntesten Vertretern, oder den typischen Musikinstrumenten gewidmet. Der lange Weg des Jazz von den Wurzeln in der amerikanischen Sklaverei ist also lange nicht vorbei, sondern Jazz ist nach wie vor lebendig, beeinflusst andere Musikrichtungen und Medien und wird von ihnen beeinflusst.