Cuba_Man-playing-trumpet_Shutterstock_keithlevit_resizedJazzmusik entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Süden der USA. Grundlage war der Ragtime, welcher um 1890 entstand. Es war der aus New Orleans stammende Jelly Roll Morton, der von sich selbst behauptete, 1902 den Jazz “erfunden“ zu haben. Dies ist natürlich eher die selbstverliebte Aussage eines Musikers, welche nicht wirklich ernst zu nehmen ist. Die Jazzmusik entwickelte sich unter den Einflüssen verschiedener Musiker und Komponisten zwischen 1900 und 1915. Heute behaupten Musikkritiker gerne, dass der Jazz zwar in New Orleans geboren wurde, jedoch in Chicago und New York das Laufen lernte.

Der Oldtime Jazz

Das erste Mal tauchte das Wort Jazz in Verbindung mit den San Francisco Seals, einem Baseball Team, im Jahr 1913 auf. Die erste Jazzplatte stammt von der Band des Trompeters Nick LaRocca aus dem Jahr 1917. „Louis Armstrong´s Hot Five“ sorgten für die ersten Aufnahmen, bei denen improvisierte Solis einzelner Instrumente zu hören waren. Auch in Europa wurde Jazz immer bekannter. In Frankfurt wurde 1928 die erste Jazz-Klasse in der Welt gegründet.

Der Swing

Der Swing bezeichnet wohl die erfolgreichste Ära der Jazzmusik. Der Swing ist für die damalige Zeit die ideale Tanzmusik. Bandleader wie Benny Goodman, Duke Ellington, Count Basie und Artie Shaw waren die bekanntesten Arrangeure.

Modern Jazz

Nach dem Zweiten Weltkrieg leitet der Bebop mit mehr rhythmischen Freiheiten einen Wechsel im Jazz ein. Mit dem Miles Davis Album „Birth of the Cool“ wird der Cool Jazz geboren. Der Cool Jazz setzt im Gegensatz zum Bebop nicht rasend schnelle Arrangements in den Vordergrund, sondern verwebt auf kunstvolle Art und Weise einzelne Instrumentalstimmen.

Free Jazz

Der Free Jazz bricht mit seinen freien Arrangements mit fast allen Regeln, welchen die Jazzmusik in den letzten 50 Jahren gefolgt ist. Oftmals wurde so radikal improvisiert, dass nur noch ein paar Insider den musikalischen Ergüssen folgen konnten.

Fusion

Seit den 1970ern wird Jazz mit vielen anderen Richtungen kombiniert. Erlaubt ist was gefällt. So entstanden Rockjazz, Jazzfunk oder Ethno Jazz.